Knochentransplantation

Knochenschwund ist eine der natürlichen Folgen des Alterns. Es kann auch als Folge einer Verletzung auftreten. Die zahnärztliche Knochentransplantation ist ein orales Verfahren, das die Knochenmenge in Ihrem Kiefer erhöht, wo sie verloren gegangen ist, oder um andere Teile Ihres Mundes zusätzlich zu unterstützen. Der Knochen, der für das Transplantat verwendet wird, kann an anderer Stelle in Ihrem Körper entnommen werden. Manchmal wird synthetischer Knochen verwendet.

Wenn Sie Zähne entweder durch einen Unfall oder durch Karies verloren haben und Implantate als Ersatz erhalten möchten, benötigen Sie möglicherweise ein zahnärztliches Knochentransplantat, um Ihren Kiefer ausreichend aufzubauen, um die Implantate aufzunehmen. Selbst wenn Sie keinen Zahn durch Zahnkrankheit verloren haben, kann die Infektion dennoch einen Teil Ihres Kieferknochenmaterials zerstören, wodurch es anfällig für Brüche und Schäden in der Nähe der Zähne wird. Eine Knochentransplantation kann das Problem beheben. Manchmal kann altersbedingter Knochenverlust im Kiefer dazu führen, dass das Gesicht faltig, hängend und kürzer aussieht als früher. Dies kann für viele Menschen ein ernstes ästhetisches Problem sein. Knochentransplantate können helfen, diese Erscheinungsprobleme umzukehren.

Wenn bei Ihrer Knochentransplantation kein Knochen von anderen Stellen Ihres Körpers entnommen wird, ist der Eingriff relativ gering. Ihre Schmerzen sind möglicherweise mit rezeptfreien Schmerzmitteln beherrschbar und verschwinden innerhalb weniger Tage. Wenn Ihr Transplantat jedoch Knochen von einer anderen Stelle in Ihrem Körper erfordert, können nach dem Eingriff wochenlang Schmerzen oder Beschwerden auftreten, und es können verschreibungspflichtige Schmerzmittel erforderlich sein. Der Heilungsprozess wird auch in diesem Fall viel länger dauern.

Manchmal werden Sie für eine zahnärztliche Knochentransplantation vollständig sediert, obwohl manchmal eine geringere Sedierung oder sogar nur Lokalanästhetika verwendet werden. Dies hängt von der Lage der benötigten Knochenreparatur und der Menge des zu transplantierenden Materials ab. Der Kieferchirurg wird einen Einschnitt in Ihr Zahnfleisch machen, um es vom Knochen zu lösen. Sie platzieren dann das neue Knochenmaterial in dem Bereich, der das Transplantat benötigt. Das neue Material kann von einem medizinischen Klebstoff gehalten werden, der sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise auflöst. Manchmal ist jedoch eine mit einer Schraube befestigte Membran erforderlich. Anschließend wird der Schnitt vernäht.

Nach dem Eingriff können Sie Gaze um den Einschnitt legen, um das aus dem Einschnitt austretende Blut aufzusaugen. Ihr Chirurg wird Ihnen Anweisungen zur postoperativen Versorgung und möglicherweise ein Rezept für Schmerzmittel geben. Möglicherweise erhalten Sie auch ein Rezept für Antibiotika, um Infektionen vorzubeugen. Es kann sein, dass Sie sich in der ersten Nacht Ihrer Genesung wohler fühlen, wenn Sie mit leicht erhobenem Kopf schlafen. Sie werden wahrscheinlich etwa eine Woche nach der Operation Schmerzen im Kiefer verspüren. Danach wird das Gefühl zu einem Unbehagen, das langsam verschwindet. Wenn das Schmerzempfinden jedoch während Ihrer Genesung zunimmt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Sie sollten sich auch an Ihren Arzt wenden, wenn Sie Rötungen oder Schwellungen Ihres Zahnfleisches bemerken oder wenn sich der Bereich um das Transplantat taub anfühlt. Sie sollten sich in wenigen Wochen wieder normal fühlen. Es kann jedoch Monate dauern, bis Ihr Kiefer stark genug ist, um Implantate einzusetzen. Sie werden höchstwahrscheinlich eine Reihe von Nachuntersuchungen bei Ihrem Zahnarzt benötigen, möglicherweise mit Röntgenaufnahmen, um den Heilungsprozess zu überprüfen.

Aktuelle Bedingungen

de_DEGerman
Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie einen Rabatt von 20%
Promotion nulla vitae elit libero a pharetra augue